Rotweine:

Blaufränkisch Ried Weinberg 2017 DAC Reserve

Alc.: 14 vol. %

Zieht wunderschöne Schlieren im Glas. "Dunkle" Aromen herrschen vor: eingekochte Beeren, Brombeeren. Am Gaumen mit der südburgenland-typischen Frische, die dieser Wein aber gut zum Ausbalancieren der vorhandenen Wucht brauchen kann. Das ist schon Rotweintrinken auf sehr hohem Niveau!

"Dicht, schwarze Oliven, eingelegte Walnüsse, dicht, dunkel-florale Noten, Waldbeeren, Kekshauch, leicht rauchig, mtttelkräftig, griffig, gut strukturiert, saftige Mitte, viel Brombeere, guter Biss, kernig, vital, mittellang, echter Klassiker." (Vinaria)

Preis:  16,-- €

86,40 €/6er Karton


Blaufränkisch Ried Saybritz 2017 DAC Reserve

Alc.: 13,5 vol. %

Funkelt förmlich im Glas, besitzt eine sehr "jugendliche - helle" Frucht im Duft, Cranberrys, Hagebutte, Preisselbeeren. Ist eher burgundisch ausgerichtet. Am Gaumen ist dieser Wein, wie ein "Kugelblitz". Elegant und von seidiger Eleganz umgarnt beeindruckt er im Geschmack. Hat einen schönen Zug bis zum langen Abgang. Das Ganze wirkt sehr fokussiert und straight. Aber nicht eindimensional, sondern von einer großen Tiefe geprägt. Straffer und dabei eleganter Rotwein.

Preis:  30,-- €

162,-- €/6er Karton



"Der stille Star aus dem Südburgenland"

Kopfensteiner

Ehrlich gesagt: das Südburgenland liegt nicht gerade an den Hauptverkehrswegen des Weines. Von daher wird diese Gegend auch "Weinidylle" genannt. Gerade mal 500 ha Rebfläche besitzt die ganze Weinregion. Das dürften in Spanien schon einzelne Weingüter haben. Dabei haben schon die alten Römer erkannt, dass hier der Wein gut wächst. Und die Paradesorte Blaufränkisch bekommt hier einen ganz eigenen Charakter, der meinem Gaumen sehr entgegenkommt. Das gilt besonders von den Weinen vom Eisenberg, die mittlerweile eine eigene DAC aufweisen. Diese Weine können in der Jugend vielleicht sogar noch etwas hart wirken. Je länger man sie aber auf der Flasche lagert, um so interessanter werden diese "aufrechten Weine", die vom eisenhaltigen Boden ihre einzigartige mineralische Struktur mitbekommen.

Thomas Kopfensteier gehört zu den stillen Stars dieses Weinidylle. Thomas Kopfensteiner will puristische Weine. Weine, welche den Charakter der einzelnen Lagen erkennen lassen. Und das gelingt ihm meisterhaft. Kopfensteiner-Weine biedern sich nicht an. Man muss ihnen Zeit geben. Auch auf der Flasche. Ich durfte im Weingut einmal eine Vertikale vom "Saybritz" bis zum Jahr 2008 durchmachen. Fazit: Je älter die Weine sind, desto besser werden sie. Eindeutig.

Also: wenn Sie charakterstarke Rote aus Österreich wollen, dann sind sie auf dieser Seite gerade richtig!